Feldtag zu Untersaaten und Transfermulch im Freilandgemüsebau
Der Enderhof war als einer von acht Projektbetrieben in der Modellregion Ost Gastgeber dieses Feldtages. An den Demonstrationsflächen erläuterte die Regionalbetreuerin Nina Guder vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zunächst die Ziele des Vorhabens und den Aufbau der Versuche. Anschließend hatten die anwesenden Gärtnerinnen und Gärtner der Demonstrationsbetriebe Gelegenheit, über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Transfermulch und Untersaaten im ersten Projektjahr zu berichten.
Die Maßnahme bringt unter anderem organische Substanz auf die Anbaufläche und schützt den Boden vor Verdunstung und Erosion – und trägt so zum Humuserhalt und -aufbau bei.
Jan-Hendrick Cropp (under_cover – Landwirtschaftliche Beratung) demonstrierte eine einfache Feldmethode zur Gefügeansprache – also der visuellen und haptischenBeurteilung der Bodenstruktur – und Bewertung der Aggregatstabilität – das ist die Widerstandskraft der Bodenkrümel gegen Wasser und mechanische Belastung –und hielt einen praxisnahen Fachvortrag über verschiedene Mulchmaterialien und Untersaatkomponenten sowie deren Ausbringung.
Bei der abschließenden Hofführung zeigte der Betriebsleiter Marcus Ender unter anderem die Ausbringungstechnik für den Mulch, den Geohobel als Methode der pfluglosen Bodenbearbeitung und die Bewässerungsmöglichkeiten.
Der nächste Feldtag im Vorhaben „HumusFürGemüse“ findet im September in der Modellregion West in Rheinland-Pfalz statt – erneut mit Beteiligung des IGZ.
Weitere Informationen
- Webseite der Humus-Allianz: https://humusallianz.de/
- Projektübersicht HumusFürGemüse: https://igzev.de/forschung/projekte/111/humusfuergemuese