food4future-Statusseminar 2025: Zukunft der Ernährung gemeinsam gestalten

25.07.2025
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Im Juli 2025 kam das food4future-Konsortium in Kulmbach zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. Foto: Universität Bayreuth.
Im Juli 2025 kam das food4future-Konsortium in Kulmbach zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. Foto: Universität Bayreuth.

Am 22. und 23. Juli 2025 traf sich das „food4future“-Konsortium zum jährlichen Statusseminar auf dem Campus Kulmbach der Universität Bayreuth. Ziel war es, den aktuellen Stand der zehn Projekte innerhalb der zweiten Förderphase zu reflektieren und gemeinsam einen Ausblick auf die kommenden Meilensteine zu entwickeln. Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) stellte als koordinierendes Institut zentrale Projekte vor.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse und strategische Weichenstellungen für das kommende Jahr. Die beteiligten Teilprojekte stellten Fortschritte bei der Indoor-(Co)-Kultivierung alternativer Nahrungsorganismen – Makroalgen, Salzpflanzen, Quallen und Insekten vor – ebenso wie neue Entwicklungen im Bereich Konsumforschung, Digitalisierung und Systembewertung. Das Team um Koordinatorin Prof. Dr. Monika Schreiner stellte das Kommunikations- und Strategieprojekt vor, während Dr. Anna Fricke und Kolleg*innen die erzielten Ergebnisse des Projekts zur Indoorkultivierung von Makroalgen präsentierte.

Inhaltlich wurden zentrale Forschungsfragen zu zukunftsfähiger Ernährung, bioökonomischer Bewertung und technischer Skalierbarkeit diskutiert. Die interaktive Session zur Weiterentwicklung von Pilotanlagen und Geschäftsmodellen unterstrich dabei die praxisnahe Ausrichtung und Transferorientierung des Konsortiums.

Das Seminar zeigte, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit im Projekt „food4future konkrete“ Ansätze für resiliente Ernährungssysteme hervorbringt – mit dem IGZ als Impulsgeber an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung.

„food4future – Nahrung der Zukunft ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt im Rahmen der Initiative „Agrarsysteme der Zukunft“ gefördertes Verbundprojekt.

Weitere Informationen unter: www.food4future.de