Freunde und Feinde im Gartenbau: Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Insekten

BMLEH-Halle 23a

Freunde und Feinde im Gartenbau

Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Insekten

Pflanzen stehen im Gartenbau in einem ständigen Austausch mit ihrer Umwelt – insbesondere mit Insekten. Manche bestäuben Blüten und sichern so Erträge, andere verursachen Fraßschäden, die zu erheblichen Ernteeinbußen führen können. Wie Pflanzen auf diese „Freunde und Feinde“ reagieren und wie dieses Wissen für eine nachhaltige, umweltfreundliche Pflanzenproduktion genutzt werden kann, zeigt das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) an seinem Stand in der Halle des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen der 100. Grünen Woche in Berlin.

Die Besuchenden können die komplexen Pflanzen-Insekten-Interaktionen auf vielfältige Weise erleben:

  • Riechen: Verschiedene Pflanzendüfte und ihre Funktion in der Pflanze entdecken
  • Interaktiv lernen: Magnetisches Memory „Wer mit wem?“ veranschaulicht die Beziehungen zwischen Pflanzen und Insekten
  • Nah dran: Mikroskop-Station, lebende Meerrettich-Erdflöhe und Präparate von Nützlingen und Schädlingen
  • Wissen testen: Das Quiz zu Pflanzen-Insekten-Interaktionen

Anhand anschaulicher Beispiele – u. a. aus aktuellen Forschungsprojekten des IGZ – vermittelt der Stand, wie Pflanzen sich gegen Schädlinge verteidigen, Nützlinge gezielt anlocken und welche Rolle Duftstoffe, natürliche Gegenspieler und ökologische Zusammenhänge dabei spielen.

Die Forschung des Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) liefert neue Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge. Das Wissen hilft dabei, den Einsatz aktiv chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel zu verringern und die biologische Vielfalt zu erhalten und zu fördern – für einen einen zukunftsfähigen Gartenbau.

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns!

Projektübersicht "BEETLE BIOCON" auf der IGZ-Webseite

Projektübersicht "Entwicklung nachhaltiger Strategien zur Bekämpfung des Befalls durch die Kohlfliege bei Ölraps (Brassica napus)" auf der IGZ Webseite

Projektübersicht HyPass auf der IGZ-Webseite.

Projektübersicht ChemDiv auf der IGZ-Webseite.

Weitere Informationen zur IGZ-Forschungsgruppe "Pflanzlich-biotische Interaktionen"

Interesse an einer Masterarbeit im Bereich ökologischer Freilandgemüsebau?

Die Forschungsschwerpunkte des IGZ haben Dein Interesse geweckt und Du bist auf der Suche nach einer  Masterarbeit? Aktuell bieten wir eine Abschlussarbeit für engagierte Studierende zum Thema "The effects of clover undersowing and companion plants on natural enemy recruitment and insect pest suppression"“ in der Nachwuchsforschungsgruppe "Ökologische Anbausysteme" (HORTSYS.JR) an. Mehr Informationen zur Ausschreibung findest Du hier.

Schreibe eine E-Mail an Dr. Jessica de Bruijn (Englisch) mit einem Motivationsschreiben (max. 500 Wörter) und Deinem Lebenslauf.

Über das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)

Über das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)

Wir leisten am IGZ einen Beitrag zu nachhaltigen pflanzenbasierten Agrar- und Ernährungssystemen. Wir forschen an der Schnittstelle von Pflanze, Mensch und Umwelt und vereinen dafür ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen in der Grundlagen- und angewandten Forschung.
Unsere Arbeiten konzentrieren sich auf vier aktuelle Herausforderungen im Gartenbau:

  • Anpassung von gartenbaulichen Produktionssystemen an den Klimawandel
  • Erhalt und Förderung der Biodiversität sowie Verringerung des Pestizid-Einsatzes
  • Weltweite Ernährungssicherung und Bereitstellung gesunder Nahrung
  • Gestaltung ressourceneffizienter Agrar- und Ernährungssysteme

Die Forschung des IGZ ist in vier Programmbereichen organisiert, die diese Themen adressieren. Die Programmbereiche werden von der Science-Support-Plattform ergänzt.